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7 hartnäckige Gesundheitsmythen für Sie aufgeklärt

5 Portionen Obst am Tag, dafür wenig Alkohol, am besten nur Vollkorn, Eier sind schlecht… Diese und andere unzählige Mythen zum Thema Gesundheit geistern durch die Welt und machen uns ein schlechtes Gewissen. Zu Unrecht! Damit Sie zu den besser Informierten gehören und Ihrer Gesundheit wirklich einen Gefallen tun, kläre ich Sie über die häufigsten Gesundheitsmythen auf, die zurzeit im Umlauf sind.

Mythos 1: Kaffee zählt nicht zur Flüssigkeitsbilanz.

Falsch! Mittlerweile wurde das vielfach wiederlegt. Sie können Ihren täglichen Kaffeekonsum also durchaus zu der Flüssigkeitsmenge hinzuzählen, die Sie aufnehmen. Was bleibt: 2 Liter Flüssigkeit am Tag müssen es sein. Aber eben nicht nur Wasser. Auch Gemüse- und Obstsäfte, Tees, Milch, Smoothies und eben auch Kaffee zählen dazu.
Stichwort Kaffee: Jahrelang wurde Kaffee verteufelt. Heute gibt es jedoch diverse wissenschaftliche Hinweise, dass Kaffee die Gesundheit fördert. So ist die Erkrankungshäufigkeit an Darm- und Leberkrebs unter Kaffeetrinkern geringer. Das Risiko für Gallenkrebs sinkt bei täglichem Genuss von ein bis zwei Tassen um rund 45 %. Außerdem soll Kaffee in der Lage sein, so einige erste Untersuchungen, das Ausbrechen neurologischer Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz und Parkinson zu verzögern.
Tipp: 2 bis 3 Tassen pro Tag sind gesundheitsfördernd, vielmehr sollte es dann allerdings auch nicht sein.

Mythos 2: Kälte löst eine Erkältung aus.

Falsch! Frieren allein reicht nicht, um eine Erkältung zu bekommen. Sie müssen dabei auch noch dem entsprechenden Virus „begegnen“.
Tipp: Auf warme Füße sollten Sie dennoch immer achten. Bei kalten Füßen ist die Durchblutung der Nasenschleimhaut gestört. Nur eine gute Durchblutung gewährleistet, dass die kalte Luft, die durch die Nase strömt, von der Schleimhaut erwärmt werden kann und die Bronchien und die Lunge so vor kalter Luft schützten kann.

Mythos 3: Frauen haben ein geringes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Ja! Denn bis zu den Wechseljahren haben Frauen durch das Geschlechtshormon Östrogen tatsächlich einen natürlichen Schutz gegen Herzinfarkte.
Nein! Denn in den Wechseljahren sinkt der Pegel dieses Hormons ab und damit sinkt auch der natürliche Schutz der Frauen. Die Rate der Herzinfarkte bei Frauen steigt während der Wechseljahre tatsächlich stark an. Daher ist ein frühzeitiger Herzschutz ein ebenso wichtiges Thema für Frauen wie für Männer.

Mythos 4: Graue Haare sind das Resultat eines stressigen Lebens.

Falsch! Die Neigung, sehr früh oder sehr spät graue Strähnen zu bekommen, ist genetisch bedingt. Die Art der Lebensführung hat darauf keine Auswirkung – wohl aber auf unseren restlichen Körper. Denn Hektik erhöht die Menge des Stresshormons Cortisol und die Anzahl der zellschädigenden freien Radikale. Und diese beiden Faktoren lassen uns innerlich und äußerlich schneller altern.

Mythos 5: Antibiotika sind bei einer Erkältung nutzlos.

Das stimmt so nicht! Richtig ist, dass eine Grippe von Viren ausgelöst wird. Antibiotika wirken hingegen nur gegen Bakterien.
Aber: Die Viren können das Immunsystem und damit auch die Atemwege so sehr schwächen, dass sich leichter Bakterien ansiedeln können. Die Folge ist im schlimmsten Fall eine Lungenentzündung. Hieraus resultieren auch die meisten Todesfälle einer Grippe-Epidemie. Bei einer heftigen Erkältung oder gar Grippe helfen Antibiotika also durchaus.

Mythos 6: Schlechtes Licht schadet den Augen.

Falsch! Ein Klassiker unter den Gesundheitsmärchen, das sich seit Generationen hält: Lesen bei schlechtem Licht schadet den Augen. Keine Angst: Die Augen nehmen keinerlei dauerhaften Schaden dadurch. Unter Umständen brennen oder jucken die Augen ein wenig. Das ist aber vorbei, sobald Sie zu lesen aufhören. Die einzige Folge, mit der Sie tatsächlich rechnen müssen, sind Kopfschmerzen und Krähenfüße, weil Sie die Augen bei schlechtem Licht häufiger zusammenkneifen.

Mythos 7: Schnelles Schwitzen bedeutet: Schlechte Kondition.

Leider daneben! Ob Sie schnell oder langsamer ins Schwitzen kommen ist zum größten Teil Veranlagung. Sogar Spitzensportler mit einer Top-Kondition schwitzen unterschiedlich schnell.

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