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Mit diesen 5 Tipps sind kalte Füße kein Thema mehr für Sie!

Besonders in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter kalten Füßen. Vor allen Dingen Frauen klagen darüber. Aber auch Männer sind davon betroffen. Dabei handelt es sich um eine normale Reaktion des Körpers bei kühleren Temperaturen. Die kleinen Blutgefäße in den Händen und Füßen verengen sich, damit der Körper die Kerntemperatur von 37° C halten kann. Folge: Die Hände und Füße kühlen aus – die Durchblutung und Temperatur der Nasen-Rachen- Schleimhaut wird verringert und Erkältungsviren können leichter eindringen. Deshalb lautet die wichtigste Regel gegen Erkältungen: Warme Füße – und so geht’s:

Wie kommt es zu kalten Händen und Füßen?

Der normale Schutzmechanismus Ihres Körpers wird durch ein komplexes Wärmeregulationssystems gesteuert. Dadurch sichert sich der Körper das Überleben bei Kälte und die Funktion lebensnotwendiger Organe. Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße an Händen und Füßen zusammen. Das vermindert die Durchblutung an Armen und Beinen und schützt den Körperkern, um dadurch die lebenswichtigen Organen wie Herz, Lunge, Niere und Gehirn zu versorgen. Studien haben zudem gezeigt, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der Durchblutung der Füße und der Nasenschleimhaut besteht. Sind Ihre Füße kalt, wird auch die Nasenschleimhaut weniger durchblutet. Die Folge: Eingeatmete Viren und Bakterien können sich leichter festsetzen und Erkrankungen auslösen.

Diese Tipps helfen Ihnen wirklich gegen kalte Hände und Füße:

Wechselbäder á la Kneipp

Die berühmteste Heilmethode von Sebastian Kneipp ist das Wassertreten. Dahinter steht das Prinzip des Kalt- und Warmreizes. Genau diese Wirkung wenden Sie ab sofort auch bei Ihren kalten Händen und Füßen an.

Zuhause ist das Wassertreten mit verschiedenen Eimern etwas zu aufwändig. Machen Sie lieber Wassergüsse mit dem Duschschlauch. Schrauben Sie dafür einfach den Duschkopf ab und beginnen Sie von Fuß aufwärts warmes Wasser über die eine Wadenseite bis zum Knie zu gießen. Anschließend gehen Sie mit dem Schlauch wieder abwärts bis zum Fuß über die andere Seite der Wade. Wiederholen Sie dann die Prozedur mit kühlem Wasser und wechseln Sie beide Beinseiten je zwei- bis dreimal. Nach dem gleichen Verfahren können Sie Ihre Unterarme „duschen“. Frottieren Sie sich nach den Güssen kräftig ab. Das erhöht die Durchblutung zusätzlich.

Rosmarin als Aufwärmer

Wenn Sie sich an Händen und Füßen ausgekühlt fühlen, trinken Sie Rosmarintee. Er schmeckt zwar nicht sonderlich gut, hat aber eine durchblutungsfördernde Wirkung. Regelmäßig getrunken verhilft er Ihnen zu warmen Füßen. Übergießen Sie einen Teelöffel Rosmarin mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee sieben Minuten ziehen und trinken Sie zweimal täglich eine Tasse davon.

Auch gut: Rosmarinöl, das häufig zur Verwendung von Massageölen hergestellt wird. Es wirkt nervenstärkend, durchblutungsfördernd und hilft – kräftig eingerieben – bei kalten Füßen. Rosmarinöl erhalten Sie in Drogerien oder Apotheken. Den gleichen wärmenden Effekt haben auch Franzbranntwein, Kamillenöl oder Tigerbalsam. Diese massieren Sie kräftig in die Fußsohlen ein, damit die gewünschte wärmende Wirkung erzielt wird.

Scharfe Gewürze entfachen das innere Feuer

Wenn Ihnen die Wassergüsse nicht genüg Wärme liefern, dann versuchen Sie doch Ihr Essen mit feurigen Gewürzen zu verfeinern. Chilis, Paprika, roter Pfeffer oder Tabasco sorgen für eine bessere Durchblutung.

Achtung! Sollten Sie an erweiterten Äderchen, also Couperose, leiden, ist besonders beim Würzen mit Chili Vorsicht angesagt.
Und: Essen Sie zusätzlich viel Senf oder Senfkörner. Sie wirken Kreislauf anregend und durchblutungsfördernd. Außerdem regt Senf die Verdauung an und stärkt Ihr Immunsystem.

Essen Sie „warme“ Nahrungsmittel

Eine Studie hat ergeben, dass bestimmte Nahrungsmittel kalte Hände und Füße verstärken können. Vermeiden Sie diese „kühlen“ Sorten wie zum Beispiel grüne Äpfel, harte Bananen, Ananas oder Kiwis. Unterstützen Sie Ihren Körper lieber beim Aufheizen, in dem Sie zum Beispiel vermehrt „wärmende“ Sorten wie Karotten, Paprika, Nüsse, Kürbis oder Lauch essen.

Mein Wärme-Tipp:

Es gibt Hausschuhe, die mit Leinsamen gefüllt sind. Sie können die Schuhe bei 100 Grad für 10 Minuten in den Backofen legen (oder 90 Sekunden in der Mikrowelle bei 800 Watt). Die Körner speichern die Wärme sogar für mehrere Stunden und sorgen so für warme Füßen (z. B. Hot Sox).

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