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Top 5 Blutdrucksenker aus der Küche

Viele Ärzte greifen gern schnell zum Rezeptblock. Ganz nach dem Motto „Gefahr erkannt, Erkrankung durch das Medikament gebannt“. Aber die Wahrheit ist, dass einige unserer stärksten Herz-Heiler im Supermarkt, nicht in der Apotheke zu finden sind.

Hier stelle ich Ihnen fünf Lebensmittel vor, die ich Ihnen dringend empfehle, so oft es geht in Ihren Speiseplan einzubauen, wenn Sie es nicht bereits getan haben:

1. Zwiebeln

Dieses scharfe Gemüse enthält Quercetin, das Hypertonikern (Menschen mit Bluthochdruck) zu deutlich niedrigerem Blutdruck verhilft. In einer Studie nahmen die Teilnehmer täglich für einen Monat 730 mg Quercetin.

Der Erfolg: Bei den Probanden sank der systolische Blutdruck signifikant. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass Quercetin auch einen positiven Einfluss auf die Blutplättchenaggregation beim Menschen hat. Somit reduziert Quercetin über die Hemmung der Blutplättchenverklumpung auch das Thromboserisiko.

Mein Tipp: Den größten Herz-Nutzen haben rohe Zwiebeln.
Probieren Sie doch mal den folgenden „Blutdruck“- Cocktail: Entsaften Sie drei kleine Zwiebeln, drei Knoblauchzehen, 30 Karotten, zwei Äpfel, fünf Esslöffel Olivenöl oder Leinsamenöl. Trinken Sie davon täglich dreimal ein Glas.

2. Olivenöl – Das Herzstück der mediterranen Kost.

Wir essen zu viel Fett – und ich empfehle Ihnen trotzdem Öl für Ihre Herzgesundheit. Denn seit langer Zeit ist Olivenöl einer meiner Hauptfavoriten für ein intaktes Herz. Es ist nicht nur lecker und gut verträglich, sondern es ist wegen seiner speziellen Fettsäurezusammensetzung auch außerordentlich gesund. In den Blickpunkt rückte Olivenöl vor allem durch die Mittelmeerkost. In anderen Kulturen hat sich die Olive (Olea europaea) seit Jahrtausenden als Heil- und Schönheitsmittel bewährt. Es ist vielfach festgestellt worden, dass in Mittelmeerländern, in denen das Essen mit Olivenöl zubereitet wird, Herz- und Kreislaufleiden wesentlich seltener vorkommen. Das gilt auch für Krebserkrankungen. Jüngere Untersuchungen weisen tatsächlich darauf hin, dass die Verwendung von Olivenöl die Lebenserwartung steigert und den Alterungsprozess aufhält.

Es enthält gesunde einfach ungesättigte Fette (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren) und starke Antioxidantien (Polyphenole), die beide die Oxidation von LDL-Cholesterin blockieren und somit entzündlichen Prozessen und Herzerkrankungen vorbeugen.

Mein Tipp: Tauschen Sie Ihr Öl in der Küche konsequent gegen Olivenöl aus und Sie gehen einen großen Schritt in Richtung Herzgesundheit.
Denn: Olivenöl kann seine wundervolle gesundheitliche Wirkung nur dann entfalten, wenn wir unsere Küche in eine Olivenöl-Küche umstellen! Olivenöl ist vitaminreich und enthält die Vitamine A, D, K und sehr viel Vitamin E. Allerdings liegt der Jahresverbrauch von Olivenöl nur bei ½ Liter pro Person im Jahr in Deutschland, bei zehn Litern pro Person im Jahr in Italien und in Spanien bei 20 Liter pro Kopf im Jahr.

Das ist sehr erschreckend, denn es ist so einfach, etwas Gutes für unsere Gesundheit zu tun: Wir müssen nur unser Essen mit dem richtigen Öl zubereiten!

Diese Öle sollten Sie aus der Küche verbannen. Sonnenblumenöl, Maiskeim- oder Distelöl sind gesundheitlich betrachtet gar nicht empfehlenswert. Diese Öle enthalten viel Linolsäure. Ein Zuviel dieser Säure schadet Ihrem Körper: Die Arterien verengen sich auf Dauer, Ihr Blutdruck steigt deutlich an. Genauso gefährlich sind tierische Fette wie Schweineschmalz oder Butter.

Mein Fazit: Es kommt also nicht darauf an, sich so fettarm wie möglich zu ernähren, sondern viel wichtiger ist es, dass Sie die richtigen Fette zu sich nehmen! Olivenöl ist nur dann für Ihre Gesundheit förderlich, wenn die Qualität stimmt! Olivenöl ist das einzige Öl, das direkt aus der frischen Frucht gewonnen wird. Verglichen mit anderen pflanzlichen Ölen, die unter Einsatz von Lösungsmitteln aus gemahlenen, ölhaltigen Samen gewonnen werden, ist es ein pures Naturprodukt und verdankt sein Aroma und seine gesundheitsfördernde Wirkung ausschließlich der reifen Frucht. Olivenöl kann nur dann all die oben aufgezählten positiven Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben, wenn es von bester Qualität ist.

Die Qualität Nativen Olivenöls wird durch zwei Kriterien definiert:
Erstens chemische Eigenschaften, wie zum Beispiel Säuregehalt. Zweitens die sensorische Analyse durch Experten, die Geruch und Geschmack bewertet.

Olivenöl wird in drei Qualitäten eingeteilt:

  1. Natives Olivenöl Extra (Aceite de Oliva Virgen Extra) höchste Güte von Olivenölen, kaltgepresst und ohne übermäßige Temperatureinwirkung schonend hergestellt aus erster Pressung, ist von ausgezeichnetem Geschmack und hat einen Säuregehalt von unter einem Prozent in 100 g Öl.
  2. Natives Olivenöl (Aceite de Oliva Virgen) kaltgepresst und ohne übermäßige Temperatureinwirkung schonend hergestellt, ist ebenfalls von sehr gutem Geschmack und hat einen Säuregehalt von weniger als zwei Prozent in 100 g Öl.
  3. Olivenöl (Aceite de Oliva) ist ein Verschnitt aus raffinierten und nativen Olivenölen mit einem Anteil von bis zu ein Prozent freier Fettsäure pro 100 Gramm Öl. Freie Fettsäuren gehören zu den unerwünschten Begleitstoffen im Olivenöl und verursachen einen sauren bis bitteren Geschmack. In Supermärkten finden Sie oft gepanschtes Olivenöl. Das hat keinerlei gesundheitlichen Vorteile für Sie, im Gegenteil, der Verzehr kann eventuell sogar schädlich sein!!!

Machen Sie ein Olivenöl-Tasting!
Wenn Sie verschiedene Öle zuhause haben, verkosten Sie diese einmal ganz bewusst. Sie werden erstaunt sein, wie unterschiedlich die Öle schmecken. Wenn Sie Gefallen daran finden, können Sie es wie die spanischen Olivenbauern machen, die täglich frisches Olivenöl pur trinken, um gesund alt zu werden.

Olivenöl …

  • reinigt innerlich von Giftstoffen und regt den Stoffwechsel an.
  • reguliert den Fettstoffwechsel, indem es das schädliche LDL-Cholesterin im Blut absenkt, ohne das nützliche HDL-Cholesterin negativ zu beeinflussen.
  • hält den Alterungsprozess auf, denn die enthaltenen Antioxidantien stabilisieren die Zellwände und machen sie weniger anfällig für die Zerstörung durch die gefürchteten freien Radikale.
  • senkt Ihr Diabetes-Risiko um sage und schreibe 83 %.
  • wirkt antioxidativ und senkt so das Krebsrisiko. Zuständig für diese Wirkung sind die in den Pflanzenstoffen enthaltenen Kohlenwasserstoffe (Squalen), die in der Lage sind, freie Radikale zu binden und so die Entstehung von Krebs zu verhindern.
  • schützt Ihre Knochen: Olivenöl führt zu erhöhten Osteocalcin-Konzentrationen (Teil der Knochenmatrix) im Blutserum, was sich schützend auf die Knochen auswirkt.
  • beruhigt einen gereizten Magen, lindert Blähungen und Darmentzündungen.
  • regt den Abfluss von Gallenflüssigkeit in den Darm an und fördert so die Verdauung.
  • reguliert das Sättigungsgefühl, so das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Wien.

3. Lachs

Dieser köstliche Fisch ist voller herz-gesunder essentieller Omega-3-Fettsäuren (EPA), die sich beruhigend auf Entzündungen in den Blutgefäßen auswirken und gefährliche Ablagerungen in den Arterien verhindern. Laut einer neuen Studie können Menschen, die nur zwei Mahlzeiten fetten Meeresfisch pro Monat, wie zum Beispiel Lachs essen, die Gefahr für einen Herzstillstand um 30 Prozent verringern. Erhöhen Sie Ihren Verzehr von Fischgerichten auf vier im Monat, ist damit sogar eine 50-prozentige Reduktion des Risikos für einen Herzstillstand verbunden!

4. Rote Beete

Seit Jahren trinke ich einen hausgemachten Obst-Gemüse-Saft zum Frühstück, der fast immer Rote Rüben enthält. Warum? Rüben bieten eine große Palette von Herz-schützenden Wirkungen, die Ihnen helfen, den Blutdruck zu senken und Ihr Homocystein (schwefelhaltige Aminosäure, die Herz und Blutgefäße schädigen kann) in Schach halten. Vor allem das darin enthaltene Nitrat, das haben britische Forscher herausgefunden, lässt den Blutdruck sinken. Zur Bekämpfung von Bluthochdruck eignet sich neben der Roten Beete damit auch nitratreiches Gemüse wie etwa grünes Blattgemüse.

Mein Tipp: Rote Beete-Saft erhalten Sie in jedem Reformhaus, wenn Ihnen das Pressen selbst zu lästig ist. Mit nur einem halben Liter am Tag senken Sie Ihren systolischen Blutdruck 24 Stunden lang. Und zwar den höheren, systolischen Wert um gut 10 mmHg, und den niedrigeren, diastolischen Wert um ca. 8 mmHg.

5. Avocados

Avocados enthalten sowohl Vitamin E als auch Glutathion. Das sind beides potente Antioxidantien, die entzündliche Prozesse in den Arterien, der „Wurzel“ der Herzkrankheiten, bekämpfen. Insbesondere helfen sie, dass das LDL-Cholesterin nicht oxidieren kann, was verhindert, dass Arterien verstopfen.

Welche dieser Herz-gesunden Lebensmittel essen Sie bereits regelmäßig?

Dass sich eine ausgewogene, gesunde und vor allem kalorienbewusste Ernährung positiv auf den Blutdruck auswirkt, ist keine Neuigkeit. Aber sie wird von Studie um Studie bestätigt.

Fazit: Ihr Speiseplan sollte möglichst folgendes beinhalten:

  • viele einfach ungesättigte Fettsäuren (Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl) und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Lein-, Distel- und Fischöl)
  • viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide
  • Vollkorngetreide und -nudeln, Naturreis, Kartoffeln
  • frische Kräuter, Zwiebeln und Knoblauch
  • regelmäßig Fisch
  • Fleisch in maßvollen Mengen und in mageren, hellen Ausführungen
  • Milchprodukte in maßvollen Mengen und mageren Ausführungen
  • ein leichter (Rot-)Wein zum Essen – kein anderes Lebensmittel ist so reich an Resveratrol wie Rotwein.
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