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Fit durch den Winter

Ob Sie ohne eine Erkältung oder gar Grippe durch den Winter kommen, beeinflussen Sie zum großen Teil selbst. Denn es kommt natürlich darauf an, wie Sie sich verhalten und Ihren Körper auf diese Zeit vorbereiten. Wie Ihnen der perfekte Immunschutz ganz natürlich und ohne viel Aufwand gelingt, wie Ihre Haut die Heizungssaison am besten übersteht und wie Sie vom Winterblues erst gar nichts mitbekommen.

Checkliste für einen erkältungsfreien Winter:

Wechselduschen
Heiß und kalt duschen kostet anfangs Überwindung, aber die Wechselduschen stärken nachweislich. Während warm duschende Menschen besonders anfällig sind für Husten, Halsschmerzen oder Heiserkeit, stimulieren Sie mit dem heiß-kalten Wasser Ihre Abwehr. Die Durchblutung wird verbessert und die Abwehrzellen werden in hoher Geschwindigkeit durch den gesamten Körper gespült und
bauen so einen ganz natürlichen Schutz gegen Erkältungen auf.
Und so wird’s gemacht: Duschen Sie morgens sehr lange sehr heiß und zwar so lange, wie Sie es aushalten. Danach duschen Sie sich für mindestens 30 Sekunden eiskalt ab. Beginnen Sie mit der kalten Dusche bei den Füßen und richten Sie den Wasserstrahl langsam über die Beine in Richtung Arme und Rücken hin nach oben.

Hautschutz
Tauschen Sie einfach Ihre Tages- und Nachtpflege und verwenden Sie die Tagespflege für die Nacht und umgekehrt. So bekommt Ihre Haut tagsüber die fetthaltigere Creme (mit Öl-in-Wasser-Emulsion) und nachts die Creme mit mehr Feuchtigkeit (Tagescreme). Keine Chance der trüben Stimmung

Die Hauptursache der Winterdepression ist Lichtmangel. Deshalb gilt: Sorgen Sie für viel Frischluft und Licht! Gehen Sie jeden Tag eine halbe Stunde spazieren und blicken Sie an klaren Tagen immer wieder kurz in die Sonne. Über das Auge aufgenommen, wirkt das Licht direkt auf das Gehirn und setzt dort die Glückshormone Serotonin und Noradrenalin frei. Der Effekt: Das müde machende Melatonin wird abgebaut und Antriebs- und Freudlosigkeit verschwinden. Auch an trüben Regen- oder Nebeltagen sollten Sie nach draußen gehen. Denn selbst dann hat die Sonne noch eine Lichtintensität von 1500 Lux! Das ist mehr als in jedem künstlich beleuchteten Raum, wo das Licht gerade mal eine Stärke von 500 bis 600 Lux erreicht.
Mein Tipp: Wenn Sie Winter lange Spaziergänge machen oder Sport treiben, benötigt Ihre Haut eine ganz spezielle Pflege. So genannte Kälteschutzcremes, auch Cold Cream genannt, schützen die Haut vor Minusgraden. Sie sind besonders fettreich und bauen einen ausreichenden Schutz vor der Sonne auf. Außerdem gehört beim Skifahren in den Bergen dringend ein hoher UV-Schutz mit auf die Haut, weil der Schnee die Sonne reflektiert und die UV-Strahlung erhöht.

Gegen die Winterdepression ist ein Kraut gewachsen
Johanniskraut speichert während der gesamten Sommermonate reichlich Sonne in seinem roten Farbstoff und gibt das Sonnenlicht in den dunklen Wintermonaten an den Menschen ab. Johanniskraut kann in Form von Dragees oder Tee eingenommen werden. Allerdings sollten Sie sich drei bis vier Wochen gedulden, bis das Hypericin, die Gerbstoffe und ätherischen Öle im Johanniskraut ihre Wirkung richtig entfalten können. Deshalb: Beginnen Sie bereits frühzeitig mit den ersten Tassen Johanniskrauttee.

Immunschutz verbessern
„Colostrum“ bezeichnet die Erstmilch, die von Kühen in den ersten Stunden nach einer Geburt produziert und abgegeben wird. Diese Erstmilch ist so reichhaltig an Inhaltsstoffen, dass das neugeborene Kalb in den ersten Tagen seines Lebens optimal ernährt und vor Umwelteinflüssen und Infektionen geschützt ist. Das von Kühen gewonnene Colostrum zeigt seine spezielle Wirkung auch beim Menschen. Sie entwickeln sehr viel größere Abwehrkräfte. Colostrum erhalten Sie in flüssiger und in Kapselform in der Apotheke. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Apotheker genau, welche Milch der Hersteller verwendet. Die meisten Anbieter nehmen nicht die Milch der ersten 24 Stunden, sondern die Milch, die die Kuh danach gibt. Aber: Je später die Milch abgegeben wurde, desto weniger immunstärkende Substanzen sind enthalten.

Trinken Sie ausreichend
Auch im Winter heißt es trinken, trinken, trinken. Denn nur so werden die Schleimhäute ausreichend feucht gehalten, die dafür sorgen, dass die Krankheitserreger abgehalten werden. Außerdem freut sich Ihre Gesichtshaut darüber. Denn viel Feuchtigkeit von innen ist der beste Schutz gegen Trockenheitsfältchen.
Einen guten Immunschutz bietet Ihnen Lindenblütente. Die in den Lindenblüten enthaltenen Flavonoide haben eine antibiotische Wirkung. Zudem sorgen sie dafür, dass das Immunsystem angeregt wird.

Immunschutz zum Trinken
Sobald Sie spüren, dass Sie eine Erkältung bekommen, besorgen Sie sich eine Ingwerknolle. Schneiden Sie einige Scheiben vom frischen Ingwer ab, schälen Sie sie (oder einfach mit einem Messer leicht abschaben) und gießen die Scheiben mit einem Liter kochendem Wasser auf. Lassen Sie den Tee zehn Minuten ziehen und trinken ihn eventuell mit etwas Honig gesüßt noch sehr heiß. Ingwer macht innerlich warm und stärkt das Immunsystem.

Immunschutz zum Essen
Scharfe Gewürze heizen den Körper an, indem sie die Durchblutung ankurbeln. Verwenden Sie deshalb beim Kochen die richtigen Gewürze wie Pfefferschoten, Ingwer, Kardamon oder Chili. Ebenfalls gut: Senf. Er regt den Kreislauf an und sorgt für wohlige Wärme.

Natürliches Antibiotikum
Nehmen Sie bei einfachen Erkältungskrankheiten ein natürliches Antibiotikum mit Kapuzinerkresse und Meerrettich ein, z. B. Angocin® Anti-Infekt. Denn die in der Kapuzinerkresse enthaltenen schwefelhaltigen Glukosinolate werden beim Verzehr durch Enyzme in Senföle (Isothiocyanate = ITC) umgewandelt, die der Kapuzinerkresse ihren typischen Geschmack geben. Diese gehen beim Verzehr ins Blut über und werden anschließend über die Atem- und Harnwege wieder aus dem Körper ausgeschieden. In diesen Organen erreicht der Stoff die höchste Konzentration, und entfaltet dort seine keimwidrige Wirkung. So sind die Senföle in der Lage, die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen zu hemmen und zudem die Durchblutung zu fördern.

So ernähren Sie sich in der kalten Jahreszeit besonders gesund.

Im Winter ist das Immunsystem bei der Abwehr von Krankheiten besonders gefordert. Mit frischem Obst und Gemüse unterstützen Sie Ihren Körper optimal. Rohkost liefert nämlich eine geballte Portion Vitamine und andere gesundheitsfördernde Stoffe. Verwenden Sie immer die Salat- und Gemüsesorten der Saison, dann kommen auch Geschmack und Qualität nicht zu kurz. Im Winter greifen Sie am besten zu Blattsalaten wie Chicoree-, Endivienund Friseesalat. Wenn Ihnen die Salate zu bitter sind, schneiden Sie einfach fruchtige Orangenstücke klein und geben diese über den Salat. Das Orangenaroma überdeckt den bitteren Geschmack.

Und: Trinken Sie reichlich frisch gepresste Säfte aus Zitrusfrüchten. Damit stocken Sie Ihren Vitamin CHaushalt mächtig auf und kräftigen zusätzlich Ihr Immunsystem. Auch gut: Heißer Tee mit Zitrone.

Winterzeit heißt auch Kohlzeit.

Kohl – was ist das eigentlich?
Kohl gehört botanisch gesehen zu den Kreuzblütengewächse (Brassicaceae oder auch Cruciferae). Auf dem Land hört man daher manchmal noch die Bezeichnung Kreuzblütler-Gemüse. Diesen Namen tragen sie, weil ihre Blüten vier Blütenblätter haben, die zusammen ein Kreuz (Lateinisch: crux) bilden. Zu den Kreuzblütengewächsen zählen Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl, Senfkohl, Rosenkohl, Wirsing, Italienischer Kohl, Mangold, Kohlrabi, Brunnenkresse, rote Beete, Senfgrün, Rettich, Radieschen, Rüben und Steckrüben. Alle Mitglieder der Kreuzblütler sind für sich gesehen lecker und es wert, gegessen zu werden – am besten mehrmals pro Woche!

Mit dem Saisongemüse bringen Sie nicht nur Ihre Abwehrkräfte auf Trab, Sie sorgen sogar für eine natürliche und sehr effektive Krebsprävention. Zudem gehört Kohl zu den gehaltvollsten Gemüsesorten. Nur 100 Gramm Kohl, also eine kleine Beilagenportion, decken beispielsweise Ihren gesamten Vitamin-C-Tagesbedarf. Es geht wohl kaum einfacher und kostengünstiger, Ihr Immunsystem zu schützen und zu stärken. Aber das ist längst nicht alles. Welche Stoffe im Kohl diesen umfassenden Gesundheitsschutz bewirken und wie Sie mit den Heilstoffen im Kohl den besten Schutz für Ihren Körper erreichen, zeige ich Ihnen hier.
Kohl ist ein unschlagbar in seinen Eigenschaften: Er ist reich an Vitaminen und Mineralien, enthält viele Ballaststoffe und einzigartige Phytamine, die Ihren Körper vor Krebs beschützen. Und das alles bei nur minimalen Kalorien!

Der strenge Geschmack ist Ihr Gesundheitsgarant
Diese einmaligen Phytamine sind es übrigens auch, die den Kohl streng oder bitter schmecken lassen. Die Ursache sind schwefelhaltige Verbindungen, die Kohlgemüse enthält, die sogenannten Glucosinolate. Schneiden oder kauen Sie das Gemüse, entstehen aus diesen Schwefelstoffen bestimmte Verbindungen (Isothiocyanate, Indole und andere Substanzen), denen Antikrebs-Eigenschaften zugeschrieben werden.

Seine Inhaltsstoffe machen Kohl so wichtig für Ihre Gesundheit
Welchen Kohlsorte Sie wählen, ist fast egal. Alle Mitglieder dieser Familie zeichnen sich durch folgende Inhaltsstoffe aus:
Kohl enthält viele Vitamine und Mineralstoffe …

  • Vitamin C: Es steigert Ihre Abwehrkräfte, schützt Ihre Gefäße und ist gut für starke Nerven sowie gesundes Zahnfleisch.
  • Vitamin A: Das Augenvitamin ist gut für Ihre Augen und Haare, beugt Krebs vor.
  • Vitamin B6: Das Vitamin sorgt für starke Nerven und fördert das Wachstum.
  • Eisen: Eisen ist der Blutbilder schlechthin. Zudem hält es Sie geistig fit und kurbelt die Abwehrkräfte an.
  • Calcium: Sowohl Ihre Knochen als auch Ihre Gefäße benötigen Calcium.
  • Magnesium: Lässt Sie ruhig und ausgeglichen sein und entspannt Ihre Muskeln.

und heilende Phytamine Phytamine sind Sekundäre Pflanzenstoffe, denen die Wissenschaft eine heilsame Wirkung zuschreibt.
Die wichtigsten Phytamine im Kohl sind:

  • Anthocyane (rote Farbstoffe)
  • Beta-Carotin (Zeaxanthin )und Lutein (gelb-rote Farbstoffe)
  • Glucosinolate (Senföle, schwefelhaltige Aminosäuren und deren Abkömmlinge Sulforaphan und Indole)
  • Quercetin und Kaempferol (Farbbausteine)
  • Sulforaphan. Dieser Stoff ist vor allem in Brokkoli enthalten. Er ist in der Lage, die Teilung von Krebszellen zu verhindern.

Achtung! Jeder Kohl für sich ist gesund. Allerdings enthalten Rot-, Weiß-, Blumen- und Rosenkohl sowie Brokkoli wesentlich mehr entzündungs- und krebshemmende Schwefelverbindungen als zum Beispiel Grünkohl.

Hätten Sie das gedacht?

Alle Kohlsorten sind wahre Nährstoffbomben. So können Sie z. B. mit

  • 100 Gramm Kohl (Sorte ist egal) Ihren gesamten Tagesbedarf an Vitamin C decken.
  • 250 Gramm Kohl so viel Calcium zu sich nehmen, wie zwei Glas Milch enthalten.
  • 100 Gramm Wirsing schon ein Viertel Ihres täglichen Folsäurebedarfs decken.

1. Kohl wirkt wie ein natürliches Antibiotikum gegen schädliche Bakterien in Magen und Darm.

Die Schwefelverbindung Sulforaphan ist in der Lage, den gefürchteten Magenkeim Helicobacter pylori zu blockieren. Gefürchtet ist dieses Bakterium deshalb, weil es ursächlich für Magenschleimhautentzündungen und in Folge für Magengeschwüre und Magenkrebs ist. Sulforaphan blockiert den Stoffwechsel dieses Keims und ist so in der Lage, seine Vermehrung im Magen-Darm-Bereich zu verhindern. Was die Naturheilkunde schon lange wusste, und deshalb die Einnahme von Kohlsäften empfiehlt, wurde damit von der Wissenschaft bestätigt (John-Hopkins-Universität in Baltimore (USA), 2002).

Brokkoli-Keime sind besonders wirkungsvoll 
Nur 70 Gramm Brokkoli-Keimlinge am Tag haben bei Menschen, die an dem Keim Helicobacter pylori litten, einen Rückgang der Entzündung um 40 % bewirkt, wie eine weitere Studie der John- Hopkins-Universität in Baltimore (USA), 2009, zeigt. Der Verzehr des Gemüses lohnt sich also in jedem Fall für Sie!

Mein Tipp: Machen Sie sich diese antibiotische Wirkung des Kohls zunutze, wenn Sie unter Magenbeschwerden leiden. Kaufen Sie sich Kohlsaft im Reformhaus und trinken Sie diesen wie eine Kur. Zu anfangs trinken Sie einen Liter Kohlsaft, verteilt über den ganzen Tag (ca. eine Woche). Danach trinken Sie für weitere drei bis fünf Wochen täglich 3 Gläser Kohlsaft. Auch bei akuten Magenbeschwerden rate ich Ihnen, pro Tag mehrfach ein Glas des Saftes zu trinken; insgesamt sollten Sie einen Liter Kohlsaft pro Tag zu sich nehmen.

2. Essen Sie Harnwegsinfektionen mit Kohl einfach weg.

Die in Kohl enthaltenen antibiotisch wirkenden Stoffe reichern auch Ihre ableitenden Harnwegen in ausreichender Konzentration an, um therapeutisch zu wirken. Blasenentzündung adé!

3. Kohlgemüse verringert das Krebsrisiko enorm.

Die Schwefelsubstanz Sulforaphan wirkt nicht nur antibiotisch, sie schützt Sie auch vor Krebs. Das ist das Ergebnis der EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition). An dieser Studie nehmen zehn europäische Krebsforschungszentren und mehr als 500.000 Probanden teil. Eine Zwischenauswertung im Jahr 2005 ergab eindeutig, dass die Studienteilnehmer mit einem hohen Verzehr an Kohlgemüse ein deutlich geringeres Krebsrisiko hatten.

Aktuell bestätigt: Um 62 % geringere Brustkrebssterblichkeit durch Kohlverzehr
Im April 2012 haben Krebsforscher der Vanderbilt-Universität in Nashville (USA) bestätigt, dass Kohlgewächse das Wachstum von Krebszellen hemmen. Sie beobachteten fast 5.000 Brustkrebspatientinnen über sechs Jahre. Der Zusammenhang zu den Ernährungsgewohnheiten war eindeutig: Das Risiko, in den ersten drei Jahren nach der Krebsdiagnose zu sterben, war um 62 % geringer, wenn die Frauen wöchentlich mindestens fünf Portionen Kohlgemüse verzehrten. Zudem können die Inhaltsstoffe sogar die Wirkung der Chemotherapie verstärken, wie ein Forscherteam der Universität Heidelberg in mehreren Studien zeigte.
Mein Tipp: Es ist absolut ratsam, wenn eines der Kohlgemüse an fünf Tagen in der Woche auf Ihrem Speiseplan steht. Da es so viele unterschiedliche Kohlsorten gibt, wird sicherlich keine Langeweile aufkommen. Aber: Rosenkohl und Brokkoli sind Sieger in Sachen Krebsschutz.

Die im Kohl enthaltenen Radikalfänger schützen zusätzlich vor Krebs
Kohl kann nicht nur mit der krebsschützenden Wirkung der Schwefelverbindung Sulforaphan aufwarten. Auch der hohe Antioxidantiengehalt (Anthocyane, Glucosinolat, Quercitin und Kaempherol) schützt Ihre Zellen vor dem schädlichen Angriff freier Sauerstoffradikale. Die Radikalfänger sorgen also dafür, dass Ihre Zellen keinen Schaden nehmen können, was zur Bildung von Krebszellen führen könnte.
Achtung! Gleichzeitig wirken diese Antioxidantien auch wie ein Gefäßschutz, in dem Sie das schädliche LDL-Cholesterin daran hindern, Schäden an den Gefäßen auszurichten. Daher können Sie mit Kohl auch der Arteriosklerose (Arterienverkalkung) wirksam vorbeugen.

4. Kohl erhält Ihre wertvolle Sehkraft.

Tiefgrünes Gemüse enthält die größten Mengen der Pflanzenfarbstoffe Lutein und Zeaxanthin, die ebenfalls als Radikalfänger wirken. Das Auge macht sich die Stoffe zunutze, indem es sie in die Makula (gelber Fleck, Teil der Netzhaut) einlagert. Trifft UV-Strahlung auf das Auge, machen die beiden Stoffe ihre schädliche Wirkung auf das Auge unschädlich. Untersuchungen der Universität Boston (USA) belegen, dass Menschen, die täglich zehn Milligramm Lutein und Zeaxanthin zu sich nehmen, ihr Auge am besten vor einer Makula-Degeneration (häufigster Netzhautschaden, der von starker Sehbehinderung bis zur Erblindung führen kann) schützen.

Mein Tipp: Ernähren Sie sich gemüse- und vor allem kohlreich. Mit beispielsweise nur 150 Gramm Grünkohl am Tag nehmen Sie die in der Studie empfohlene Menge zu sich.
Achtung! Da beide Stoffe sehr hitzeempfindlich sind, achten Sie bei der Zubereitung darauf, das Gemüse nicht zu stark zu erhitzen!

5. Mit Kohl wie mit Vitamin K sinkt Ihr Osteoporoserisiko um 45 %.

In Sachen Osteoporoseforschung sind uns die Japaner meilenweit voraus. Dort gilt Vitamin K schon lange als DAS Therapeutikum bei Knochenbrüchigkeit. Nun wurde die knochenstärkende Wirkung Anfang 2012 durch eine Studie der Harvard-Universität in Boston (USA) bestätigt. Dazu wurden 72.000 Krankenschwestern nach Ihren Ernährungsgewohnheiten befragt.

Eindeutiges Ergebnis: Diejenigen, die regelmäßig Kohlgemüse aßen, hatten ein um 45 % geringeres Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Die benötigten 200 μg Vitamin K pro Tag erreichen Sie auch problemlos allein durch den Verzehr von Kohlgemüse.
Achtung! Vielen Menschen, die blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen, wird oft der Verzehr von grünem Blattgemüse oder Kohlsorten verboten, weil das Vitamin K für die Bildung von Blutgerinnungsfaktoren mitverantwortlich ist und somit als „Gegenspieler“ der Medikamente wirkt. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) weist allerdings darauf hin, dass kein Verzicht auf Vitamin K-reiche Lebensmittel wie Leber, Spinat und Kohlgemüse nötig ist!

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