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Yoga – Finden Sie innere Ruhe und Gelassenheit!

Menschen, die zufrieden mit ihrem Leben sind und in sich ruhen, strahlen dies auch nach außen aus. Das beste Rezept für ein gesundes Leben und gegen vorzeitiges Altern ist also die Freude am Leben – und kein Stress!
Denn: Stress verursacht, dass Ihr Blutdruck und die Pulsfrequenz permanent erhöht sind, der Blutzuckerspiegel steigt, dass die Muskeln sich verspannen und sogar die Faltenbildung der Haut beschleunigt wird.

Wissenschaftler haben herausgefunden: Yoga beeinflusst Gene des Immunsystems.

Die Erkältungs- und Grippe-Saison rückt näher. Je früher Sie mit Ihrer immunstärkenden Therapie beginnen, desto besser sind Ihre Chancen, gesund zu bleiben. Die Forschung hat jetzt gezeigt, wie das noch effektiver funktioniert: Mit Yoga.

Eine aktuelle Studie von norwegischen Forschern, die in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht wurde, hat untersucht, wie Yoga Gene beeinflusst, die die Aktivität von Immunzellen steuern. Die Wissenschaftler nahmen dafür genetische Proben von den Teilnehmern vor und nach den Yogaübungen sowie von einer Kontrollgruppe, die anderen beruhigenden Aktivitäten nachgingen, wie z. B. Wandern oder Musik hören.

Die Ergebnisse waren beeindruckend: Yoga veränderte vorteilhaft 111 Gene. Insbesondere erhöht Yoga die Aktivität von bestimmten Genen, die Komponenten des Immunsystems, wie natürliche Killer- Zellen (T-Helferzellen), steuern. Zum Vergleich: Die Aktivitäten in der Kontrollgruppe beeinflusste nur 38 Gene.

Was ist eigentlich Yoga?

Yoga ist eine indische Lehre von geistigen und körperlichen Übungen. Yogaübungen verfolgen heute zumeist einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Eine Kombination von körperlichen Übungen (so genannte Asanas), Phasen der Tiefenentspannung, Atemübungen sowie Meditationsübungen sollen das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele durch einen kontrollierten Atem und Konzentration verbessern. Angestrebt wird eine verbesserte Vitalität und gleichzeitig eine Haltung der inneren Gelassenheit.

Das Öffnen der Tür zur Veränderung …

Meditation und Entspannung.
Entspannung zeichnet sich durch die Abwesenheit von körperlicher, geistiger und emotionaler Anspannung aus. Forscher haben ermittelt, dass Entspannung das Mittel mit dem höchsten Potenzial für „das Öffnen der Tür zur Veränderung” ist, und zwar dadurch, dass Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden.

Eine Studie an Nonnen zeigt, wie psychische Faktoren und Langlebigkeit zusammenhängen.

So werden Sie langlebig und gelassen wie die Nonnen
Eine Studie an Nonnen zeigt, wie psychische Faktoren und Langlebigkeit zusammenhängen: Seit 1986 werden ca. 700 Schwestern des Notre-Dame-Ordens von einem Team Wissenschaftler begleitet. Ihr Alter pendelt mittlerweile zwischen 75 und 106 Jahren.

Die Erkenntnis der ersten Studienjahre:
Das Sterberisiko der Nonnen liegt 25 % unter dem Durchschnitt der Bevölkerung.

  1. Finden Sie innere Ruhe und Gelassenheit:
    Nonnen beten. Der Körper entspannt sich und verfällt in einen schlafähnlichen Zustand. So übertragen Sie das auf sich selbst: Wenden Sie Entspannungsverfahren gegen Stress an.
  2. Besser gemeinsam als einsam
    Nonnen haben ein positives Gemeinschaftsgefühl durch gemeinschaftliche Aktivitäten. So übertragen Sie das auf sich selbst: Bauen Sie sich ein festes soziales Umfeld auf, das ist immens wichtig für eine ausgeglichene Psyche. Eine stabile Partnerschaft und ein verlässlicher Freundeskreis sind Jungbrunnen. Männer in einer Partnerschaft/Ehe leben z. B. zehn Jahre länger als ledige.

Mit gezielter Entspannungstechnik die Atmung kontrollieren. 

Wenn Sie unter ständigem Stress stehen, schlucken Sie im Laufe eines Tages große Mengen Luft. Gezielte Entspannungstechniken kontrollieren die Atmung und das Speichelschlucken und verhindern so, dass zu große Mengen an Luft in den Magen gelangen. Machen Sie einmal täglich die folgende Übung und versuchen Sie, Ihren Schluckreflex zu kontrollieren, in dem Sie nicht nur sich selbst beobachten und regulieren, sondern auch Ihre Freunde und Angehörigen bitten, auf Ihr „Schluck- und Atmungsverhalten“ zu achten.

Entspannungsübungen, um weniger Luft zu schlucken:

Arme: Setzen Sie sich bequem hin und lassen Sie die Arme neben sich „hängen“. Ballen Sie dann beide Hände zu Fäusten und spannen Arme und Fäuste maximal an. Halten Sie die Spannung etwa zehn bis 20 Sekunden. Setzen Sie Ihre gesamte Muskelkraft ein! Öffnen Sie die Fäuste und lassen Sie die Arme ganz locker in Ihren Schoß fallen. Atmen Sie tief ein und lassen Sie die ganze Luft wieder aus sich heraus. Atmen Sie noch einmal ganz tief ein und aus.

Jetzt folgen die Beine: Spannen Sie die Muskulatur der Beine maximal an. Halten Sie die Anspannung zehn bis 20 Sekunden. Dann wieder entspannen und locker lassen. Atmen Sie erneut zwei- bis dreimal tief ein und langsam wieder aus.

Nun kommen Rücken und Bauch an die Reihe: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Bauch-, Rücken und Gesäßmuskulatur. Spannen Sie die Muskulatur so fest wie möglich an und halten die Spannung. Auch wenn es anfänglich nicht gleich klappen will, versuchen Sie, nach und nach alle drei Bereiche anzuspannen. Lassen Sie die Spannung los. Atmen Sie tief aus und erneut ein.

Zum Schluss folgt die Gesichts- und Halsmuskulatur: Erspüren Sie Ihre Muskeln an Hals und im Gesicht. Versuchen Sie jeden einzelnen Muskel nach und nach anzuspannen. Kiefer, Kinn, Stirn usw. Auch wenn Sie dabei Grimassen ziehen, es sieht Sie niemand. Möglich, dass Bauch und Rücken mit angespannt werden, was kein Problem ist. Halten Sie die Spannungen jeweils einige Sekunden an. Wenn Sie die Spannung lösen, dann atmen Sie erneut tief aus. Schließen Sie die Augen und spüren Sie, wie die Anspannung aus Ihnen herausgeht!

Das tolle an dieser Übung ist, dass Sie sie wirklich überall durchführen können und es kostet Sie maximal zehn Minuten Zeit

Hormon-Yoga: Die wenig bekannte „Wunderwaffe“ bei Wechseljahrsbeschwerden.

Die brasilianische Psychologin Dinah Rodrigues hat eine besondere Form des Yogas − das Hormon-Yoga entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Kombinationstraining, das bekannte Yoga-Techniken mit anregenden und regenerierenden Elementen kombiniert. Die wirken unmittelbar auf die Eierstöcke, die Schilddrüse, die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und Nebennieren.

So profitieren auch Sie davon:
Um den Erfolg zu belegen, hat die Erfinderin ihre neue Yogaform auch direkt wissenschaftlich überprüft. Dafür führte die Psychologin mit 116 Frauen, die unter Wechseljahrsbeschwerden litten, ihr Übungsprogramm durch. Vorher und nachher befragte Sie die Frauen nach ihren Beschwerden und wertete die Auswirkungen auf die Östrogenausschüttung aus.

Mehr bringt mehr!
Nach vier Monaten schlussfolgerte sie: Bei allen Teilnehmerinnen war der Östrogenspiegel angestiegen und die klassischen Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Scheidentrockenheit hatten sich gebessert. Und das interessanterweise umso mehr, je häufiger das Yogaprogramm praktiziert wurde. Dinah Rodrigues ist übrigens selbst das beste Beispiel für den Erfolg Ihrer Methode: Mit 87 Jahren strahlt die Brasilianerin voller Vitalität und Lebensfreude.

Mein Tipp: Mittlerweile gibt es Anleitungsbücher und DVDs mit den speziell von Dinah Rodrigues zusammengestellten Übungen. Oder Sie erkundigen sich in einem Yoga-Studio in Ihrer Nähe, ob dort Hormon-Yoga-Kurse angeboten werden.
Achtung! Ist bei Ihnen kein Hormonanstieg erwünscht (z. B. bei Gebärmutterkrebs, hormonbedingtem Brustkrebs, Endometriose oder Schilddrüsenüberfunktion) rate ich Ihnen von den Übungen ab.

3 Beispiel-Übungen zum Hormon-Yoga: 

Übung 1
Setzen Sie sich auf den Boden, die Beine strecken Sie gerade nebeneinander aus. Stellen Sie das rechte Bein angewinkelt auf und umfassen Sie es mit den Händen. Machen Sie 7 Bhastrikas. D. h.: Eine Bhastrika startet mit einem kräftigen Luftausstoß durch die Nase. Der Bauch zieht sich dabei aktiv nach innen. Dann folgt eine genauso kräftige Einatmung durch die Nase und Sie drücken den Bauch wieder heraus. Lassen Sie anschließend die Energie zirkulieren. Dafür atmen Sie ein, halten den Atem an, legen die Zunge an den Gaumen, spannen den Beckenboden an, zählen bis 3 und konzentrieren Ihre Gedanken auf den Unterleib. Zum Schluss atmen Sie langsam aus.
Stellen Sie dann den rechten Fuß auf die andere Seite Ihres ausgestreckten linken Beines. Drehen Sie sich jetzt so weit, dass Sie das angewinkelte Bein mit dem linken Arm umfassen und sich mit der rechten Hand hinter dem Körper aufstützen können. Ihr Blick geht nach hinten. Dann machen Sie noch einmal sieben Bhastrikas und lassen erneut die Energie zirkulieren. Danach lösen Sie die Position langsam auf und wiederholen die Übung auf der anderen Seite.

Übung 2
Setzen Sie sich zuerst auf die Fersen. Beugen Sie sich dann so weit nach vorn, dass die ausgestreckten Arme und die Stirn auf dem Boden liegen. Jetzt strecken Sie Ihr linkes Bein gerade nach hinten aus, das rechte Knie bleibt in der Mitte der Brust. Dann machen Sie wieder 7 Bhastrikas und lassen die Energie zirkulieren. Anschließend wechseln Sie die Seite. Wiederholen Sie auch diese Übung dreimal auf jeder Seite.

Übung 3
Legen Sie sich auf den Rücken. Mit dem Einatmen heben Sie die Beine in die Senkrechte und stützen die Hüften mit den Händen ab. Überkreuzen Sie mit dem rechten Fuß den linken. Dann machen Sie 7 Bhastrikas und schicken danach die Energie in Gedanken in Richtung Schilddrüse und Hypophyse, also zum Hals und zum Zentrum des Kopfes hin. Wechseln Sie die Füße und wiederholen Sie die Übung. Machen Sie sie insgesamt jeweils dreimal, bevor Sie die Position auflösen. Wenn Sie nicht so lange im halben Schulterstand bleiben können, kommen Sie zwischendurch herunter, entspannen kurz und gehen dann zurück. Optimal ist es, wenn Sie insgesamt fünf Minuten in dieser Umkehrhaltung bleiben können.

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