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Zitrusgesund durch den Winter mit dem gelben Kraftpaket

Keine andere Frucht verbindet man mehr mit Gesundheit, Frische und Fruchtigkeit als die Zitrone. Früher wurde die Zitrone ausschließlich als Wundermittel gegen Skorbut, Pest und Cholera angesehen. Heute ist sie – neben dem unschlagbaren Vitamin-C-Gehalt – auch wegen ihrer vielen anderen bioaktiven Substanzen wie Flavonoiden und Monoterpenen beliebt. Lesen Sie hier, was die Zitrone alles für Ihre Gesundheit leisten kann und warum Sie im Winter auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen darf!

Hätten Sie es gewusst?

Vermutlich stammt die Zitrone ursprünglich aus Indien. Erstmals richtig kultiviert wurde sie allerdings in China. Zumindest existieren schriftliche Nachweise, dass die Zitrone schon im 1. Jahrtausend vor Christus in China angebaut und verzehrt wurde. Erst im Jahr 330 vor Christus gelangten Zitronen durch die Feldzüge Alexanders erstmals nach Europa, aber erst die Kreuzfahrer trugen wirklich zur Verbreitung der Zitrone bei.

Die Zitrone ist die Frucht des immergrünen Zitronenbaumes. Dieser Zitronenbaum gehört zu der Familie der Rautengewächse (Rutaceae) und ist botanisch gesehen eine Beere. Wegen Ihrer Frostempfindlichkeit werden Zitronen nur in dauernd warmen Gebieten kultiviert. Das Anbaugebiet legt sich wie ein Gürtel – daher auch Zitrusgürtel – um die Erdkugel. Er zieht sich vom 20. Bis 40. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Das umfasst 6 Kontinente mit mehr als 100 Ländern. Die wichtigsten Anbaugebiete sind Mexiko, Indien, USA (Kalifornien), Italien, Spanien, Türkei und Griechenland. Auf der südlichen Halbkugel sind Argentinien, Brasilien und Südafrika die Hauptanbaugebiete.

Vitamin C für ein starkes Immunsystem.

Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bezeichnet, spielt viele Rollen im Körper. Seit seiner Entdeckung sind immer neue Erkenntnisse über die Bedeutung von Vitamin C für unsere Gesundheit gewonnen worden. Ein gut funktionierendes Immunsystem ist immer von Vitamin C abhängig. Das Vitamin ist ein Antioxidans, das heißt, es neutralisiert die potenziell schädlichen freien Radikale. Wenn Sie häufig erkältet sind, sich schlapp und abgespannt fühlen, mangelt es Ihnen wahrscheinlich an Vitamin C. Denn Ihr Immunsystem ist nur dann in der Lage, Höchstleistungen zu bringen, wenn Vitamin C es dabei unterstützt. Es wird für die Bildung von speziellen Abwehrzellen gebraucht. Vitamin C trägt langfristig dazu bei, chronischen Krankheiten wie beispielsweise Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und Krebs vorzubeugen. Bekannt ist auch seine positive Wirkung bei Grauem
Star.
Mein tipp: Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Ihr Körper muss also kontinuierlich damit versorgt werden, weil Teile über den Urin ausgeschieden werden. Nehmen Sie täglich mindestens 100 mg zu sich. In den Wintermonaten empfehle ich Ihnen Tagesdosierungen zwischen ein und zwei Gramm Vitamin C. Nur diese Menge konnte in Studien die Zahl der Erkältungen etwa halbieren. Am günstigsten ist Ascorbinpulver: Aber eine einzige Zitrone deckt immerhin 71 % des Tagesbedarfs!

Pektine kurbeln Ihre Verdauung an und schützen Ihre Gefäße.

Zitronen sind die pektinreichsten Früchte überhaupt. Diese wertvollen Ballaststoffe verstecken sich zu 30 Prozent in der Schale. Wählen Sie daher möglichst eine Zubereitungsform, bei der Sie auch die Schale verzehren. Dafür wählen Sie bitte ausschließlich Bio-Zitronen! Pektine regen ganz entscheidend die Verdauung an und senken den Anteil an schädlichem LDL-Cholesterin im Blut. Diese Substanz ist in erster Linie für die gefährlichen Arterienverkalkungen verantwortlich, die zu Herzinfarkten oder Schlaganfall führen kann. Pektine regen darüber hinaus die Bildung kurzkettiger Fettsäuren im Darm an. Die wiederum begünstigen das Wachstum positiv wirkender Bakterien wie Laktobazillen und Bifidobakterien.

Flavonoide wirken antimikrobiell und krebshemmend.

Flavonoide gehören zu den Sekundären Pflanzenstoffen. Die höchste Konzentration befindet sich bei der Zitrone in den weißen Häutchen und der Schale. Flavonoide wirken antimikrobiell. Da sie im Darm nicht zersetzt werden, können sie ihre Wirkung dort entfalten, wo sie gebraucht werden: Nämlich dort, wo die Infektion den Körper schwächt oder schädigt. Durch diese Eigenschaften können sie Entzündungen, Allergien und Herpesbeschwerden lindern. Außerdem sind Flavonoide – genau wie Vitamin C – potente Antioxidatien, die schädliche freie Radikale bekämpfen, die den Alterungsprozess beschleunigen und z. B. Krebs und Herzkrankheiten in ihrer Entstehung begünstigen. V. a. die beiden Flavonoide Hesperidin und Rutin unterstützen das Vitamin C in seiner biologischen Aktivität. Falvonoide sind in ihrer Eigenschaft als Antioxidans z. B. besonders wirksam darin, oxidativ wirkende Sauerstoffverbindungen zu blockieren und auf diese Weise die Krebsentstehung zu hemmen. Eine wissenschaftliche Studien aus Schweden belegt dies eindeutig: Menschen, die täglich eine Zitrone zu sich nehmen, haben ein um 50 bis 70 Prozent geringeres Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, als Menschen, die eine oder weniger Zitronen pro Woche verzehren!

Zitrusöle steuern die gesunde Zellteilung.

Die gut duftenden Zitrusöle stecken zum größten Teil in der Schale der Früchte. Sie bestehen zu rund 90 % aus so genannten Monoterpenen. Diese kontrollieren die Zellteilung und entfalten daher eine Schutzwirkung bei verschiedenen Krebsarten. Außerdem sorgen diese Substanzen dafür, dass die Entgiftungsleistung der Leber angeregt wird.

Die Zitronensäure ist eine Wohltat für Ihr Verdauungssystem.

Eine Zitrone enthält ca. sieben Prozent Zitronensäure. Diese ist der Grund für Ihren sauren Geschmack und ihre konservierende Wirkung. Die Zitronensäure sorgt im Magen für eine vermehrte Salzsäureproduktion. Die Salzsäure zersetzt die Nahrung. Je mehr Salzsäure, desto schneller wird das Essen verarbeitet, desto schneller funktioniert die Verdauung. Gleichzeitig wird durch die angekurbelte Salzsäureproduktion auch mehr Pepsin
produziert. Dabei handelt es sich um ein Verdauungsenzym, das Eiweiß aufspalten kann. Somit leistet die Zitronensäure gleich eine doppelte Vorarbeit für die Verdauung.

Fazit:

Die Zitrone sieht also nicht nur schön aus, sondern hat auch Einiges für Ihren Gesundheitsschutz zu bieten. Einfacherer und leckerer als sich mit dem täglichen Genuss von Zitronen gesund zu halten, geht es fast nicht! Lesen Sie weiter und sie erfahren wie das ganz einfach geht!

Die Zitrone im Einsatz für Ihre Gesundheit:

Anti-Erkältungsdrink
Pressen Sie 1 Zitrone und 2 Orangen aus, geben Sie 2 EL Heidelbeersaft sowie 1 EL Sanddornsaft dazu. Bei Erkältungen täglich 1 Glas davon trinken.

Zitrone und Koffein
helfen gemeinsam gegen Kopfweh Trinken Sie einen (wirklich!) starken Espresso mit dem Saft einer halben Zitrone. Das bekämpft Ihre Kopfschmerzen in Minutenschnelle.

Knoblauch und Zitrone sind die perfekte Naturmedizin. Mit der selbstgemachten Zitronenkur putzen Sie Ihre Gefäße frei.
Was Sie dazu benötigen: 5 Bio-Zitronen oder unbehandelte Zitronen, 30 Gramm frischer Knoblauch, 1 Liter Wasser, Glasflache mit 1 Liter Fassungsvermögen
Und so wird es gemacht: Schälen Sie die Knoblauchzehen und die Zitronen. Zerkleinern Sie alles im Mixer. Alles in einem Liter Wasser einmal kurz (!) aufkochen. Seihen Sie die Mischung ab und füllen Sie die Flüssigkeit in eine Glasflasche ab. Diese bewahren Sie bitte kühl und dunkel auf (Kühlschrank oder Keller).
Wie lange, wie oft: Trinken Sie 3 Wochen lang täglich 1 Likörglas vor dem Abendessen. Danach pausieren Sie eine Woche und wiederholen die Kur. Führen Sie die Kur zweimal jährlich durch. Sie werden nach kurzer Zeit bemerken, dass Sie sich leistungsfähiger und gesünder fühlen. Das liegt daran, dass die Gefäße durchgängiger werden. Somit verbessern sich auch die Nebenerscheinungen der Arterienverkalkung, wie Seh- und Hörschwäche, Bluthochdruck, Durchblutungs- und Konzentrationsstörungen und der Cholesterin- und Triglyceridspiegel sinkt.

Zitronenwasser beugt Harnsteinen vor und schützt die Prostata.
Pressen Sie täglich eine Zitrone aus und trinken Sie den mit Wasser verdünnten Saft. Alternativ können Sie auch den Saft einer halben Zitrone mit 2 Esslöffeln Olivenöl vermischen. Nehmen Sie von dieser Mischung viermal
täglich einen kleinen Schluck.

Die Zitrone im Kücheneinsatz – variantenreich und gesund!

Ohne die Zitrone kommt nicht nur die italienische oder griechische Küche kaum aus. Die Zitrone ist ein echter Küchenallrounder. Das Aroma der Zitrone harmoniert zu Fleisch und Fisch, zu Kuchen und Desserts. Ob als Saft, Abrieb der Schale oder in ganzen Scheiben, der fein säuerliche Geschmack und die desinfizierenden Eigenschaften zeichnen die Zitrone aus.

Garnelen in Zitronensauce mit Kapern
250 Gramm Kingprawns (Riesengarnelen)
aus dem Tiefkühlfach
1 Zitrone
2 Teelöffel Kapern
2 Teelöffel Petersilie
Salz
Pfeffer
Olivenöl, Butter
Zucker
Weißbrot

Zubereitung:
Lassen Sie die Garnelen auftauen. Die Zitrone pressen Sie aus und die Kapern werden gehackt. Schmelzen Sie die Butter in der Pfanne und braten Sie die Garnelen darin von jeder Seite 1 bis 2 Minuten an. Anschließend aus der Pfanne nehmen. Geben Sie den Zitronensaft in die Pfanne, die Kapern dazu. Schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Zucker ab. Zum Schluss die Garnelen zurück in die Pfanne geben, Petersilie darüber geben, gut vermischen und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu servieren Sie Baguette.

Zitronenspaghetti mit Chili und Rucola
200 Gramm Spaghetti
1 Zitrone, unbehandelt
1 Zehe Knoblauch
2 Chilischoten
1 Tasse geriebener Parmesan
½ Bund Rucola
Meersalz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:
Die Spaghetti kochen Sie in leicht gesalzenem Wasser. Reiben Sie die Schale der Zitrone ab und pressen Sie die Zitrone aus. Den Knoblauch und die Chilischoten schneiden Sie in feine Streifen. Die Zitronenschale, den Knoblauch und die Chilischoten braten Sie in etwas Olivenöl an. Den Zitronensaft geben Sie hinzu und würzen das Ganze mit Pfeffer und Salz. Den Rucola schneiden Sie in grobe Streifen. Gießen Sie die Spaghetti ab und mischen Sie alle Zutaten unter die noch heißen Spaghetti.

Hähnchenbrustfilet mit Zitrone
2 bis 3 Hähnchenbrustfilets
1 Zitrone
4 Esslöffel Olivenöl
2 Teelöffel Reissirup
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Oregano
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Waschen Sie die Hähnchenbrustfilets und tupfen Sie sie ab. 1/3 von der Zitrone schneiden Sie ab und legen es zur Seite. Den Rest drücken Sie aus und geben den Saft in eine Schüssel. Dazu geben Sie 2 Esslöffel Olivenöl, den Reissirup, Oregano, Salz und Pfeffer. Den Knoblauch pressen Sie ebenfalls rein – dann vermischen. Geben Sie das Fleisch in eine Schüssel und übergießen Sie es mit der Marinade. Lassen sie das Ganze mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen Erhitzen Sie das restliche Olivenöl in einer Pfanne. Braten Sie darin die abgetupften Filets schnell an, dann gießen Sie die Marinade dazu. Lassen Sie das Ganze bei kleinerer Hitze ca. 15. Minuten garen. Kurz vor dem Ende der 15 Minuten geben Sie die restliche Zitrone hinzu.

Zitronen-Tiramisu
600 Gramm Löffelbiskuit
4 Zitronen
4 Limonen
400 Milliliter Likör (Linoncello, Zitronenlikör)
Grappa
1000 Gramm Mascarpone
200 Gramm Ricotta
200 Gramm Zucker
4 Eier, getrennt
Zitronenschale

Zubereitung:
Die Zitronen und Limonen pressen Sie in einen Messbecher aus, den Limoncello und den Grappa geben Sie nach Belieben hinzu. Die Flüssigkeit soll 400 Milliliter betragen. Füllen Sie den Rest mit Wasser auf oder verwenden Sie einfach so viele Zitronen, bis Sie die gewünschte Menge haben (das ganze wird nicht zu sauer, da die Löffelbiskuits einiges an Säure auffangen, es wird nur noch erfrischender). Schlagen Sie die Eigelbe mit dem Zucker schaumig und rühren Sie dann die Mascarpone und den Ricotta unter. Geben Sie noch eine wenig Limoncello dazu. Zum Schluss schlagen Sie das Eiweiß steif und rühren es unter die Masse. Schichten Sie in einer Schüssel abwechselnd die in die Flüssigkeit getunkten Löffelbiskuits und die Mascarponemasse (die Löffelbiskuits sollen ziemlich durchtränkt sein). Zum Schluss streuen Sie die geriebenen Zitronenschalen darüber. Am Schluss können Sie noch etwas Limoncello auf der Oberfläche verteilen.

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